Lithiumdisilikat im Pressverfahren: Was Amber Press im Laboralltag ausmacht
Presskeramik auf Lithiumdisilikat-Basis gehört für viele Dentallabore zum Standardrepertoire hochästhetischer Versorgungen. Amber Press setzt auf eine vernetzte Mikrostruktur, ein Merkmal, das sich im Laboralltag direkt bemerkbar macht: Das Abplatzrisiko sinkt, und damit auch der Aufwand für Korrekturen und Nacharbeiten.
Das Material deckt sechs Indikationen ab, von dünnwandigen Non-Prep-Veneers bis zur 3-gliedrigen Brücke bis zum zweiten Prämolaren. Die drei Transluzenzstufen erlauben eine gezielte ästhetische Abstimmung: HT und LT für Staining- und Cut-back-Technik, MO für die Layering-Technik bei stärkerem Deckungsbedarf.
Praxistipp: Beim Staining eine Stufe heller wählen als die geplante Zielfarbe, das verhindert den Helligkeitsverlust beim Staining-Brand.
Systemintegration & Support
Amber Press lässt sich in bestehende Pressverfahren einbinden. Validierte Pressparameter liegen für fünf Ofenmodelle vor: Dekema Austromat Press-i-dent, Shenpaz Horizon sowie Ivoclar Vivadent EP600, EP3000 und EP5000. Als Einbettmaterial empfiehlt HASS das phosphatgebundene Amber Vest.
Wir helfen dir gerne bei der Auswahl der passenden Variante, der Einordnung in deinen Pressablauf und bei Fragen zur Parametereinstellung.